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Mittwoch, 25. Dezember 2019

Weihnachten: Mythos und Wahrheit


Erzpriester Dr Georgios Metallinos
Univ. Prof. Em, Universität Athen


Mit Seiner Menschwerdung und Geburt hat der Gottmensch Jesus Christus das Ziel der Schöpfung des Menschen vollendet, nämlich das Erscheinen des Gottmenschen in der Geschichte. Es geschieht die Vereinigung des Geschöpfs mit seinem unerschaffenen Schöpfer. Der Zweck der Menschwerdung ist die Vergöttlichung des Menschen. „Gott wird Mensch, damit Adam zum Gott erschaffen wird“ (Troparion von Weihnachten). „Er wurde Mensch, damit wir vergöttlicht werden“(Hl. Athanasius der Große). „Denn Gott wurde Mensch und der Mensch Gott.“ (Hl. Johannes Chrysostomos). In der Logik eines Moralisten ist der Ausdruck „damit wir vergöttlicht werden“, den die Kirchenväter wie der Heilige Athanasius der Große verwenden, ein Skandal. Deshalb spricht man öfters von einer „ethischen Vergöttlichung“. Denn man fürchtet sich davor zu akzeptieren, dass sich das mit der Vergöttlichung „durch die Gnade Gottes“ verwandelt, was der Dreieinige Gott gemäß „seinem Dasein“ tatsächlich ist (nämlich unerschaffen, anfangslos, unsterblich). Daher ist Weihnachten unmittelbar mit der Kreuzigung und der Auferstehung, aber auch mit der Himmelfahrt und mit Pfingsten verbunden. Der Gottmensch Jesus Christus öffnet den Pfad, dem jeder zu erlösende Mensch berufen ist zu folgen, indem er mit Ihm vereint ist. Das Fest der Verkündigung der Jungfrau Maria und Weihnachten führen uns zu Pfingsten, dem Ereignis der Vergöttlichung des Menschen in Christus, mittels des Leibes Christi. Wenn Weihnachten die Geburt Gottes als Mensch ist, ist Pfingsten die Vollendung des Menschen als Gott durch die Gnade Gottes. Durch unsere Taufe nehmen wir Anteil an der Fleischwerdung Christi, an seinem Tod und an seiner Auferstehung, auch wir erleben „unser Weihnachten“, unsere abermalige Schöpfung. Die Heiligen, die die Vereinigung mit Christus erlangen, also die Vergöttlichung, nehmen Anteil an Pfingsten und erreichen dadurch die Vollendung und Vervollständigung des in Christus wiedergeborenen Menschen. Dies bedeutet aus kirchlicher Sicht die Verwirklichung des Menschen, also die Erfüllung des Zweckes seines Daseins.
Auch wenn dieses theologische Wort ermüdend ist, besonders für den zeitgenössischen, theologisch nicht eingeweihten Menschen, drückt es nichts anderes als die Wirklichkeit der Erfahrung unserer Heiligen aus. Allein durch diese Erfahrung ist es möglich, Weihnachten aus kirchlicher Sicht, das heißt auf Christus zentriert, zu begreifen. Im Gegensatz dazu hat das Unvermögen des nicht in Christus wiedergeborenen Menschen, Weihnachten sinngemäß zu deuten, zu manchen Mythen bezüglich des Weihnachtsfestes geführt. Die über das geistige Leben keine Kenntnis besitzenden Menschen erschaffen Mythen über Weihnachten im Rahmen der eigenen Fantasie und Mythenbildung, weil sie Weihnachten nicht leben können und dessen wahrhaftigen Sinn verloren haben. Wie wir noch sehen werden, ist diese Orientierungslosigkeit nicht immer mit der Ablehnung des Mysteriums verbunden, sondern mit dem Unvermögen, das Mysterium zu leben und zu erleben, was unvermeidlich zu dessen falscher Auslegung führt.
Eine erste mythologische Antwort zur Frage über Weihnachten findet man bei den Häretikern, bei einer stochastischen und unangemessenen, d. h. unerfahrenen, theologischen Abhandlung. Der Doketismus, eine der schlimmsten Häresien aller Zeiten, nahm auf der Basis einer Fantasie den Tod des Logos Gottes an. Es wurde also behauptet, dass es sich um eine scheinbare Existenz Gottes in der irdischen Realität handelte. Aus welchem Grund könnte man nun fragen. Die Doketen jedweder Epoche können im Rahmen ihrer begrenzten Logik die Fleischwerdung und die Geburt Gottes als Mensch nicht akzeptieren. Sie erklären sich zu selbstberufenen Verteidigern der Glaubwürdigkeit Gottes und schämen sich, etwas anzunehmen, was Gott selbst für unsere Rettung ausgewählt hat, nämlich den Weg der Mutterschaft. Dass also Jesus Christus als Gottessohn von einer Mutter geboren wurde, selbst wenn diese nicht weniger als eines der allreinsten Geschöpfe der gesamten Menschheitsgeschichte ist, die allheilige Jungfrau. All diese Menschen halten sich oft für „überaus“ Orthodox (gemäß dem Heiligen Gregor von Nazianz). Denn der Doketismus führte zum Monophysitismus, zur Verneinung der menschlichen Natur Jesu Chrisi. Es handelt sich um die Konservativen, die Formalisten, die Skandalisierten. Für all diese sind die Wahrheit, die Realität und die Geschichte ein Skandal. Während andere die Göttlichkeit Christi verneinen, lehnen diese Seine menschliche Natur ab. Aber die Orthodoxie und das Christentum in seiner authentischen Art ist die „historischste Religion“ wie der unvergesslichen Vater Georg Florovsky sagt. Sie lebt in der Realität der göttlichen Energien zu unserer Rettung und zeigt sich im Realismus der Gottesgebärerin: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort!“ (Lk 1,38). „Auch noch Pilatus im Glaubensbekenntnis“ sagt ein serbisches Sprichwort. Denn Pilatus, der willensschwächste Offizier der Geschichte, bestätigt als reale historische Person die geschichtliche Zuverlässigkeit des Evangeliums. Den Doketen zum Trotz ist doch „das Wort Gottes Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben Seine Herrlichkeit gesehen (das unerschaffene Licht Seiner Göttlichkeit)“ (Joh 1,14). „Denn in Ihm allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes“ (Kol 2,9), d. h. er ist ganz Gott und ganz Mensch.
Die Fleischwerdung und die Geburt des Gottmenschen ist ein Skandal für die menschliche Weisheit, welche sie sich selbst abschafft und widerlegt, indem sie versucht, das Mysterium Christi als „Torheit“ zu bezeichnen, welche durch den Tod am Kreuz vollendet wird (1 Kor 1,23). Ist es möglich, dass Gott jenen Bereich der Kenosis (Entäußerung) erreicht, dass Er am Kreuz als Gottmensch stirbt? Dies ist der Skandal für die Weisen dieser Welt. Ihrer Ansicht nach opfern die „Götter“ dieser Welt üblicherweise die Menschen für sich selbst und opfern nicht sich für die Menschen. Wie könnten sie also diese göttliche Uneigennützigkeit und Selbstlosigkeit annehmen? „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, […] damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (Joh 3,16. 17). Im Rahmen einer „logischen“ oder „naturgemäßen“ theologischen Abhandlung verliert sich das Göttliche in der Person Christi und es bleibt das Menschliche, und auch dieses missverstanden und verfälscht, weil es historisch keinen Menschen Christus gibt, sondern den Gottmenschen. Die Vereinigung Gottes und des Menschen in der Person des Göttlichen Logos ist „unvermischt“, aber auch „ungeteilt“. Die „logischen“ Auslegungen der Person Christi erweisen sich als unvernünftig, weil sie nicht imstande sind, mit der Logik zu begreifen, was über der Logik steht.
Auch das juristische Bewusstsein ist Teil des Skandals um Jesus Christus. Es sucht eine soziale Ursache in der Fleischwerdung und endet ebenfalls in einem Mythos, wenn es sich nicht auf das göttliche Wort verlässt. Die Franken entwickelten mittels des bekannten Scholastikers Anselm (11. Jh.) den Mythosder „Genugtuung dergöttlichenGerechtigkeit.“Der Göttliche Logos nahm Fleisch an, um gekreuzigt und geopfert zu werden und so eine Genugtuung für die Lästerung zu geben, die die menschliche Sünde Gott zugefügt hat. Die vorherrschende mythologische Meinung in der damaligen fränkischen Feudalgesellschaft über Gott zeigt sich darin, dass Er in der fränkisch-deutschen Vorstellung die Position eines über allem stehenden Allherrschers einnimmt. Auch wenn Johannes rief: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab“ (3,16), oder auch Paulus: „Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren“ (Römer 5,8). Vergebens! „Damit er für sich Rache nimmt“ und damit er „Genugtuung fordert“ wird der westliche oder verwestlichte Mensch lernen zu rufen.
Dadurch wurde ein „Christentum“ in einer anderen Gestalt erschaffen, welches sich nicht von der Mythologie unterscheidet und abgrenzt, sondern auf Gott unsere Fantasien und unsere Aberglauben projiziert. Die Rationalisierung und Vergesetzlichung des Mysteriums des Gottmenschen stellt die größte Gefahr für das Christentum in der Geschichte dar.
Das religiöse (formalistische) Bewusstsein erlebt einen „Skandal“ der Menschwerdung, indem es in die Erschaffung des Glaubens flüchtet. Es verlässt den Sinn von Weihnachten zugunsten von Feierlichkeiten und verliert den wahren Zweck, welcher die „Adoption“ (Vergöttlichung) ist: „Damit wir an Kindes statt angenommen würden“ (Gal. 4,5). Sonst handelt es sich um den Skandal des Pharisäertums, auch wenn man es Christentum nennt.
Es sind jedoch die Feinde des „Kindes“, die den Skandal der Macht leben. Der Herodismus! Die Herrschenden, oder besser gesagt diejenige, „die behaupteten, dass sie herrschen“ (Mk 10,42; glauben, dass sie herrschen), wie Herodes, sehen im neugeborenen Jesus Christus eine Konkurrenz und eine Gefahr ihrer Interessen. Deswegenhabensie „demKindnachdemLebengetrachtet“ (Mt 2,20). Sie missverstehen auf diese Weise den wahren Charakter der Herrlichkeit Christi, die „kein Ende hat“. Christus als der König der Schöpfung ist deren einziger wahrhafter Herr, deren Schöpfer und Retter, und nicht die Heroden dieser Welt, die entschlossen morden, um ihre Herrschaft beizubehalten.
Der Heilige Gregor von Nazianz (E.P 36,516) bietet uns die Möglichkeit, einer richtigen Annäherung an Weihnachten, also eine mit dem Heiligen Geist erfüllte: „Denn wir feiern nicht festlich, sondern göttlich; nicht weltlich, sondern himmlisch; nicht unseretwegen sondern wegen des unseren (d. h. wegen Christus). Allerdings wegen unsers Herrn. Nicht wegen der Schwächen, sondern wegen der Heilung; nicht wegen der Schöpfung, sondern wegen der Wiedererschöpfung“.

Quelle und Dank an:  www.metropolisvonaustria.at

Montag, 3. Februar 2014

Die Darstellung des Herrn im Tempel und der Lobpreis des Simeon


Und als die Eltern das Kind Jesus herein brachten, um ihm an ihm entsprechend der Gewohnheit des Gesetzes zu handeln, da nahm auch er (Simeon) es in seine Arme und lobte Gott und sprach: Nun, Herr, entlässt du Deinen Knecht nach Deinem Wort in Frieden; denn meine Augen haben Deine Errettung gesehen, die Du bereitet hast im Angesicht aller Völker: ein Licht zur Offenbarung für die Nationen und zur Herrlichkeit Deines Volkes Israel.  Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was über ihn geredet wurde. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird; aber auch deine eigene Seele wird durch ein Schwert durchbohrt werden, wenn die Überlegungen aus vielen Herzen offenbar werden. Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Diese war in ihren Tagen weit
vorgerückt; sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt von ihrer Jungfrauschaft an; und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die wich nicht vom Tempel und diente Gott Nacht und Tag mit Fasten und Flehen. Und sie trat zur selben Stunde herbei, lobte Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. 

(Lk 2, 27-38)


Samstag, 1. Februar 2014

Das Fest Darstellung oder Empfang des Herrn von Erzbischof Dmitri (Royster) von Dallas (1923-2011)

Erzbischof Dmitri von Dallas (entschlafen 2011)
Am 2. Februar feiert die Kirche das große Fest der Darstellung des Herrn im Tempel. 
Die Evangeliumsperikope für diesen Tag erzählt, wie die Mutter Jesu Ihn zum Tempel brachte, wie es die Sitte unter dem gottgegebenen mosaischen Gesetz in Israel erforderte (Ex 13,2.12; Lev 12,2-8). Als der gerechte Symeon, der Christus auf seinen Armen im Tempel empfing, das Kind sah, wusste er sofort, dassdies der von allen Prophezeiungen Israels versprochene Erlöser war, denn der Alte war vom Heiligen Geist inspiriert (Lk 2,26-27). Da er erfüllt vom Heiligen Geist war, sprach er selbst nun die prophetischen Worte, die den Hymnus gestalten, der am Ende des Vespergottesdienstes gesungen wird: „Nun lässt Du, Herr, Deinen Knecht, wie Du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben Dein Heil gesehen, das Du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für Dein Volk Israel“ (Lk 2,29-32).

Dieses besondere Fest ist Teil der großen Feier, die vor 40 Tagen mit der Geburt Christi (25. Dezember) begonnen hat. Acht Tage darauf (1. Januar) wurden wir an die Beschneidung Christi erinnert und dann an Seine Taufe (6. Januar). Das Gedenken dieser Ereignisse im irdischen Leben des Herrn bilden zusammen das Fest der Inkarnation, der Fleischwerdung des Wortes Gottes. Gott kam ganz real in die Welt, in Zeit und Geschichte. Er war körperlich präsent inmitten Seines Volkes, mitten unter Seinen Geschöpfen, die Er liebt. Unser Herr nahm die menschliche Natur an, um den Menschen, der sich so weit von der Quelle des Lebens entfernt hatte, mit Sich zu versöhnen. Da Gott ‚Knechtsgestalt’ annahm, erfüllte Er gleichzeitig in der Person Christi alle Erfordernisse des Gesetzes, das Er Selbst Seinem Volk durch Mose gegeben hatte. Er zeigte dadurch, dass alles, was in der Geschichte Israels geschehen war, nicht bloß eine Folge von unzusammenhängenden Ereignissen war. Vielmehr war es eine Geschichte mit einem definierten Ziel: die Erlösung der Menschheit. Er zeigte Sich als der Lenker dieser Geschichte und erfüllte ihre Erwartungen. Als der gerechte Symeon das Kind in seine Arme nahm und verkündete, dass dies wirklich der fleischgewordene Erlöser war, „Licht, das die Heiden Bis zum heutigen Tag sind alle Feste der Kirche – was auch immer ihr Anlass sei, ob aus dem Leben Christi oder der Gottesgebärerin, ob von den Heiligen – Feiern Christi und der Errichtung des Königreiches Seiner Gegenwart auf Erden. Er hat dieses Königreich ins Leben gerufen und seine letztendliche Verwirklichung versprochen. Gerade wie das Alte Israel den Anfang des Reiches Gottes erwartet hat, so erwartet nun das Neue Israel (die Kirche) die Zweite und Herrliche Wiederkunft Christi und die Fülle Seines offenbarten Königreiches.

Obwohl alle unsere Feiern auf innigste mit der Kenntnis verbunden sind, dass wir zur vollkommenen Gemeinschaft mit Christus berufen sind und in der Erwartung Seines Reiches leben, zu dem wir schon gehören, leben wir immer noch in einer Welt, die zum größten Teil das ablehnt, was Christus ihr gegeben hat, d.h. ein echtes Leben „in Fülle“, Leben mit einem wirklichen Ziel und echter Bedeutung. Obwohl wir Christen akzeptieren, was uns Gottes Eingreifen in unsere menschlichen Umstände gegeben hat, gleiten wir doch immer wieder aus und fallen in die große Versuchung, die Dinge dieser Welt in Götter zu verwandeln. Wir werden dauernd fasziniert auf der Suche nach Glück und Erfüllung, von Wegen, die Gott ausschließen. Sie erweisen sich immer als vergeblich und sinnlos. Unser Leben schwankt hin und her zwischen sicherer Erlösung und Gleichgültigkeit, zwischen Augenblicken wirklicher Freude, weil wir wissen, dass Gott bei uns weilt, und Momenten der Leere, weil wir uns Ihm nicht völlig anvertrauen können. Jedes christliche Fest erreicht seinen Höhepunkt in der Göttlichen Liturgie zum Fest. In diesem heiligen Tun, wenn sich das Volk Gottes in Seinem Namen versammelt, werden wir wirklich Teilhaber des kommenden Himmelreiches. Wir sind so real mit Christus gegenwärtig in Seinem künftigen Reich, wie es die Apostel mit Ihm beim Letzten Abendmahl waren. Das Himmelreich ist also schon unter uns und wir erfreuen uns seiner in der Erwartung. In jeder Eucharistiefeier spüren wir es; dies ist Sinn und Zweck unserer Feste und Feiern und darum ist die Eucharistiefeier deren Mittelpunkt. Ich möchte noch einmal betonen: obwohl das, was wir gesagt haben wahr ist, orientieren wir unser Leben dauernd an den alltäglichen Geschäften, und leben oft, als hätten wir nie diese göttliche Wirklichkeit erfahren. Deshalb sind Reue und Bußzeiten ganz in Ordnung. Deshalb werden wir in ca. fünf Wochen in die Große Fastenzeit eintreten, in der wir aufgefordert werden unsere Sünden zu bereuen.
Grundsätzlich ist für uns Christen wichtig, dass wir wirklich gesehen haben „das wahre Licht, himmlischen Geist empfangen, wahren Glauben gefunden“ in dieser Erfahrung des Königreiches Gottes. Die Frage, die wir uns alle aber ernstlich stellen müssen, ist: „Was sind wir, wenn wir nach dieser himmlischen Erfahrung in diese Welt zurückkehren?“ Christus, dessen Wille es war zu unserer Erlösung in den Armen des gerechten Symeon gehalten zu werden sei Herrlichkeit, Ehre und Anbetung, auch jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amin.


From The Dawn, Publication of the Diocese of the South Orthodox Church in America
January 1999

Quelle: prophet-elias.com