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Donnerstag, 29. August 2019

Heiliger Isaak der Sysrer - Asketische Reden (Auszug)

Über die Ordnung und den Zustand der Anfänger und was sie noch betrifft

Dies ist die besonnene und gottgefällige Ordnung; wenn einer auf dem Weg wandert, sehe er weder nach rechts noch nach links, sondern betrachte immer den Weg, der noch vor ihm liegt. Er sei auch nicht geschwätzig, sondern spreche nur das Notwendigste, und gebe sich zufrieden mit den ärmlichsten Gewändern für die Bedürfnisse des Leibes, und mit minderer Nahrung zur Erhaltung des Leibes, nicht etwa solche, durch welche die Gefräßigkeit gefördert wird, und dabei eine kleine Menge von jeder Speise zu sich zu nehmen, und nicht die eine zu verachten, die andere aber vorzuziehen und seinen Bauch zu füllen; denn die größte aller Tugenden ist die Unterscheidungsgabe.
Trinke keinen Wein ohne Gesellschaft, oder wenn kein gesundheitlicher Grund oder Schwäche vorliegt.
Unterbreche nicht den Redenden und widerspreche nicht immerzu wie ein Unerzogener, sonder sei in deinem Verhalten beständig wie ein Weiser.
Wo du dich auch aufhalten solltest, erachte dich stets als den Bescheidensten und Diener aller.
Entblöße keines deiner Glieder jemals vor anderen, und nähere dich niemals dem Leib eines anderen ohne guten Grund; auch lasse niemanden an deinen Leib herantreten, es sei denn, wie bereits gesagt, es liegt ein guter Grund vor.
Fliehe davor, den Menschen gegenüber freimütig zu sein, wie du vor dem Tod selbst fliehen würdest.
Erlange eine bedächtige Ordnung im Schlaf, damit die Kraft Gottes sich nicht von dir entferne, die dich behütet. Wenn möglich, sollte dich kein anderer Mensch beim Schlafen beobachten können.
Gebe niemals deinen Speichel vor anderen von dir ab und solltest du husten wollen, während der Mahlzeit am Tisch, so wende dein Angesicht nach hinten und huste. Iss und trink mit Anstand, wie es sich geziemt für die Kinder Gottes.
Strecke nie deine Hand unverschämt nach etwas aus, dass vor deinen Gefährten liegt.
Sollte ein Fremder an deinem Tisch sitzen, versäume nicht, ihn mehrmals zum essen aufzufordern, nachdem du die Speisen ordentlich, ruhevoll und nicht mit Hetze auf dem Tisch angerichtet hast. Daraufhin setzte dich ordentlich und sittsam an den Tisch, immer darauf bedacht, keines der Körperglieder zu enthüllen.
Wenn du gähnst, bedecke deinen Mund, und halte kurz den Atemfluss an, um das Gähnen einzustellen.
Trittst du in die Zelle (eines Übergeordneten, eines Gefährten, oder eines Schülers), wache über deine Augen, dass sie die Räumlichkeiten nicht neugierig betrachten, auch wenn du durch solcherlei Gedanken (der Neugierde) bedrängt werden solltest, denn wer so schamlos ist, der ist dem monastischen Ordnung fremd stehend und auch Christus, Der uns diese Ordnung schenkte. Achte nicht darauf, wo dein Gefährte seine Habseligkeiten aufbewahrt und öffne und schließe die Türe seiner Zelle mit Umsicht und Ruhe, wie auch die Türe deiner eigenen Zelle, und trete zu keiner Zeit unerwartet und plötzlich in fremde Räumlichkeiten ein.
Dein Gang sollte nicht hastig sein, es sei denn, eine Pflicht verlangt es von dir. Sein in jedem guten und gottgefälligen Werk folgsam.
Doch den Habsüchtigen, Geldgierigen und Weltlichen sei nicht gehorsam, um ein Teufelswerk zu vermeiden.
Spreche mit allen mit Sanftmut und betrachte sie mit Besonnenheit, ohne dich am Anblick ihres Antlitzes sattsehen zu wollen.
Gehe auf dem Weg den Älteren niemals voran und überholt dich einer deiner Gefährten, so beschleunige deinen Schritt, um ihn wieder einzuholen. Wer aber nicht auf diese Weise handelt, ist töricht und gleicht einem Schwein, das keine Regeln kennt. Wenn dein Gefährte wiederum auf dem Weg mit jemandem zu sprechen wünscht, warte auf ihn und dränge ihn nicht zum Weitergang. Immer sollte der Gesunde dem Kranken zuvorkommen und sagen: „Lass uns einen Halt einlegen, um uns auszuruhen“.
Rüge niemanden wegen einer Verfehlung, sondern suche stets in dir selbst den Fehler und die Schuld.
Vermeide kein Werk, das du als minderwertig erachtest, und erfülle jede Pflicht mit Demut.
Solltest du dich zum Gelächter hinreißen lassen, so zeige dabei wenigstens nicht deine Zähne.
Solltest du mit Frauen sprechen müssen, so wende deinen Blick von ihnen ab, um sie nicht näher zu betrachten. Vor den Nonnen aber fliehe wie vor einer Falle des Teufels; dazu gehören auch die Zusammenkünfte, die Gespräche und der Anblick dieser (der Nonnen), damit dein Herz nicht durch die Unreinheit der Leidenschaften befleckt wird. Selbst leiblichen Schwestern gegenüber verhalte dich wie ein Fremder.
Hüte dich ebenfalls vor (engen) Beziehungen zu deinen Nächsten, damit dein Herz nicht erkalte und die Liebe Gottes nicht verliere.
Gespräche und Freimütigkeit mit Jüngeren vermeide wie Freundschaft mit dem Teufel. Zum Gefährten und Miteingeweihten wähle allein den Menschen, der Gottesfurcht besitzt und über sich zu wachen pflegt, dessen Zelle ärmlich, aber dessen Erkenntnis der Mysterien Gottes reichlich ist. Verberge vor allen Menschen deine Geheimnisse, Handlungen und Kriege.
Vor niemanden setzte dich ohne Übergewand, sollte keine Not vorliegen.
Verrichte deine Notdurft mit Besonnenheit und Ehrfurcht vor deinem Schutzengel.
Und lebe in der Furcht Gottes, bezwinge dich, um bis zu deinem Tod das Geschilderte zu bewahren, auch wenn dein Herz sich dagegen auflehnt.
Besser wäre es für dich, todbringendes Gift zu dir zu nehmen, als mit Frauen zu speisen, handele es sich auch um deine eigene Mutter oder Schwester.
Besser wäre es für dich, mit Drachen zu hausen, als mit anderen (im selben Raum) zu schlafen, handele es sich auch um deinen leiblichen Bruder.
Wenn ein Älterer dich auf dem Weg dazu auffordert, eine Gebetsfolge zu sprechen, sei nicht unfolgsam; ansonsten solltest du schweigen und in deinem Herzen den Herrn lobpreisen.
Gerate mit niemandem wegen einer Sache in Streit und Zerwürfnis, sage niemals die Unwahrheit und schwäre nicht auf den Namen des Herrn, deines Gottes.
Sei verachtet aber verachte niemanden.
Werde betrogen, aber betrüge selbst niemanden. Besser ist es, Materielles zu verlieren, als seelischen Schaden zu erleiden; bringe keinen Menschen vor Gericht, sondern erdulde die Ungerechtigkeit. Beweise Geduld im Herrn, wenn du zu Unrecht verurteilt wirst.
Erlaube es dir nicht, weltliche Dinge zu lieben; ordne dich vielmehr Äbten und Machthabern unter, ohne (engeren) Umgang mit ihnen zu pflegen. Denn dieser Umgang ist eine teuflische Falle, welche die Nachlässigen einzufangen und den Verlust ihrer Seele herbeizuführen pflegt.
O Gefräßiger, weshalb nur wünscht du dir die Befriedigung deines Bauches? Besser wäre es für dich, glühende Kohlen zu schlucken, als Gebratenes der Mächtigen und Herrscher dieser Welt.
Beweise allen Menschen gegenüber, ohne Ausnahme, deine Barmherzigkeit, und sei stets beherrscht und schamhaft.
Hüte dich vor Geschwätzigkeit; denn sie tilgt aus dem Herzen die dort von Gottes Hand eingepflanzten noetischen Regungen.
Fliehe wie vor einem wilden Löwen vor der genaueren Erforschung der Dogmen der Kirche, sei es mit Theologen, Außenstehenden oder Andersgläubigen.
Begebe dich nie in die Zusammenkünfte von zornigen und zanksüchtigen Menschen, damit dein Herz sich nicht mit Zorn erfülle und deine Seele eingenommen werden von der Finsternis der Verblendung.
Hause niemals mit Hochmütigen, damit deiner Seele nicht die Energie des Heiligen Geistes entzogen werde, und sie nicht zu einer Behausung jeglicher üblen Leidenschaft werde.
Hältst du dich an diese Unterweisungen und richtest deine Aufmerksamkeit unentwegt auf die Betrachtung Gottes, wird das Licht Christi wahrhaftig in deiner Seele erscheinen und die Finsternis für immer vertreiben.
Christus gebührt Ehre und Macht, in Ewigkeit. Amen.

Mittwoch, 20. März 2019

Altvater Porphyrios (Neu) - Buchempfehlung





 Mein neuerworbener "Schatz", den ich gern weiterempfehle (denn ein gutes Buch ist wie Medizin zum blättern):

Presbyter Dionysios Tatsis
Altvater Porphyrios

Aus dem Inhalt: (...) Altvater Porphyrios stellte wahrhaftig ein Phänomen in unserer Zeit dar. Er lebte demütig und hesychastisch im lärmerfüllten Zentrum von Athen! Er beschäftigte sich mit Liebe und Unterscheidungsfähigkeit mit der spirituellen Führung von Menschen, die an seelischen Erkrankungen und geistlicher Desorientierung litten. Universitätsprofessoren
ließen sich selbst in wissenschaftlichen Themen von ihm beraten, obwohl er nicht einmal die grundlegende Schulbildung genossen hatte. Er wirkte Wunder – bis zum heutigen Tage – sogar an Menschen, die manchmal vehement an ihm gezweifelt haben. Und dies alles nicht etwa, um sich als eine Art „Übermensch“ zu präsentieren, sondern um mit noch größerer Gewissheit zu offenbaren: „Christus ist das Licht! Und wenn wir das Fenster öffnen und das Licht hineinscheinen lassen, wird sich die Finsternis auflösen!“, wie er so wunderbar lehrte.(...)

Nähere Beschreibung und Bestellung bei: www.greekorthodoxbooks.com



Dienstag, 5. März 2019

"Altvater Paisios sagte..." von Presbyter Dionysios Tatsis

 
Auschnitte aus dem inspirierenden Buch über den bekanntesten unter den heiligen Altvätern der Gegenwart: 
 
 VERSUCHUNGEN
Unter den Menschen unserer Kirche befinden sind manche, die sich durch eine übertriebene Empfindsamkeit nichtigen Kleinigkeiten gegenüber auszeichnen und dadurch große Mühen durchstehen. Der Altvater behütete diese Menschen und half ihnen, diese Hindernisse zu überwinden. Charakteristisch sind seine lehrreichen Worte, die er an jemanden richtete, der Mönch werden wollte: „Du bist sehr empfindsam und gibst zu viel Acht auf Kleinigkeiten, die unwichtig sind. Empfindsamkeit ist gut, aber in einigen Fällen benutzt sie der Listige dazu, in dir einen gestörten Zustand herbeizuführen. Du wirst davon erlöst werden, sobald du dich schwarz einkleidest (die Mönchstonsur erhältst).“

GEISTIGES LEBEN
Den Besuchern, die keine Geduld besaßen oder nicht an Schmerz gewohnt waren, sagte der Selige: „Ihr Kinder wollt ja nur ein Jahr arbeiten
und dann schon Rente bekommen, noch dazu mit Abfindung! Aber das ist unmöglich. Wir müssen geduldig den Schmerz ertragen, den Gott erlaubt.
Spirituell gesehen bringt der Schmerz viel Nutzen.“
Eine bemerkenswerte Schlussfolgerung des Altvaters lautet: „Einen Beleg für die Authentizität des geistigen Lebens stellt die große Strenge in Bezug auf einen selbst und die große Nachsicht den anderen gegenüber dar. Dass man die Kanones (Regeln) nicht wie Kanonen gegen andere benutzt.“
(Isaak, Vita, S.401).

Der Biograph des Altvaters, Priestermönch Isaak, erwähnt, dass Vater Paisios in Stómion häufig in geheimen Plätzen innerhalb des Klosters Unterschlupf suchte, um sich ohne Ablenkung dem Gebet hingeben zu können. „Er zog sich in eine Höhle zurück. Er ging des Nachts dorthin und feierte Agrypnien mit seiner Gebetsschnur und unzähligen Metanien. Doch die Sonne schien nie hinein und Wasser tropfte von der Decke. Deshalb hatte er eine weitere Höhle an einem sonnigen Ort gegraben, klein wie ein Backsteinofen, wo er nur hineinpasste, wenn er gebückt war. Er versteckte sie mit Ästen, damit sie keiner fand. Später entdeckte er einen hohlen Eichelbaum, der sich an einem sonnigen, trockenen Platz befand.
Er wollte ihn etwas bearbeiten, damit er hineinkriechen und im Winter dort Ruhe finden konnte, weil in dieser Jahreszeit das Kloster überhaupt nicht von der Sonne beschienen wird.“ (Isaak, Vita, S. 132).

Der Altvater sagte: „Im geistigen Leben soll keiner die Weltlichen zum Vorbild nehmen, sondern die Heiligen. (Worte Band 1, S.32).

Der Altvater beteuerte: „Heutzutage, wenn jemand ehrenhaft und geistig leben will, hat er einen schweren Stand in der Welt. Wenn er sich nicht vorsieht, wird er mitgezogen von der Abwärtsbewegung und gerät in den weltlichen Kanal.“ (Worte Band 1, S.31).

Der Altvater sagte über die Askese, die aus Egoismus heraus geschieht: „...denn auch die unreife Melone reift nicht, indem wir sie ständig drücken, sondern mit der Zeit, und wenn sie reif ist, wird sich das durch ihr Aroma von selbst zeigen.“ (Paisios, Briefe, S.117).

Quelle, Bestellungen und Weiteres:

Mittwoch, 4. Januar 2017

Mittwoch, 9. November 2016

Neuerscheinungen über orthodoxes Christentum

Bitte Bilder anzeigenDas Buch stellt eine der größten Gaben für die gegenwärtige westliche Christenheit dar, welche sich seit vielen Jahrhunderten in einer Verfinsterung der offenbarten authentischen Praxis der Kirche befindet und im gnadenlosen Chaos eines bedrückenden anthropozentrischen Daseins erstickt. Vater Georgios vollbringt eine unerschrockene Analyse der Ereignisse, die zum „Unfehlbarkeitsdogma“ des Papstes führten. Der Papst überschreitet die Grenzen des Primats in der Kirche, stellt sich über die Kirche, bewegt sich letztlich aus der Kirche heraus. Darin befindet sich auch die Tragik der fanatischen Anhänger der Unfehlbarkeit, welche mit diesem Dogma unwiederbringlich der westlichen Christenheit und der heiligen Angelegenheit der Einheit großen Schaden zufügten. Der zweite Teil des Buches beinhaltet die erstmals in deutscher Sprache veröffentlichten und theologisch brisanten Unionsenzyklika In suprema Petri Apostoli sed von Papst Pius IX. und das Antwortschreiben der östlichen Patriarchen auf dasselbe.

 Bitte Bilder anzeigenDieses Kinder- und Jugendbuch erzählt die abenteuerliche Reise eines 14jährigen Jungen, Sohn eines orthodoxen Priesters, zum heiligen Johannes. Der fromme Wanja, dessen sehnlichster Wunsch es war, einmal den heiligen Johannes persönlich zu treffen, wurde nicht von seinen Eltern in den Zug gesetzt, sondern machte sich ohne deren Wissen auf die weite gefährliche Reise, bis er schließlich – mit Gottes Hilfe – zu dem großen Seelenhirten der Kirche gelangte und diesen in Kronstadt traf.
Diese wunderbare Erzählung beruht auf einer wahren Geschichte, die sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zugetragen hat und erschien erstmals im Jahre 1911 in Russland. Es ist eine ermutigende Geschichte für Kinder, die ihnen zeigt, wie Mut und Glauben bei Gott auf Gehör stoßen und nicht unbeantwortet bleiben.
Im Anhang des Buches befindet sich noch eine leicht verständliche Biographie, sowie Gebete des Heiligen.

Bitte Bilder anzeigenGlaubensweisheit und Spiritualität der russischen Starzen. Band 3.
Im Jahre 1898 wurde Starez Sampson als Sohn des dänisch-russischen Offiziers, Freund und Ratgebers des Zaren Nikolaj II., Esper Alexander Sievers und der Engländerin Anna Sievers in Sankt Petersburg geboren. Starez Sampson war ein Mann, der die besten Voraussetzungen mitbrachte, um über das Thema Vergebung zu sprechen. Als junger Novize wurde er von den kommunistischen Behörden verhaftet und bei einer Hinrichtung erschossen. Durch die göttliche Vorsehung überlebte er und wurde noch atmend von einem seiner Mönchsbrüder aus dem Massengrab gezogen und gesundgepflegt. Später wurde er erneut verhaftet und verbrachte fast 20 Jahre in kommunistischen Konzentrationslagern.
In späteren Jahren, als er als geistlicher Vater vielen Menschen diente, war er besonders streng, wenn seine geistlichen Kinder sich weigerten, jemandem zu vergeben. Starez Sampson entschlief im Jahre 1979 im Kreise seiner geistlichen Kinder.

www.edition-hagia-sophia.de

Freitag, 28. Oktober 2016

Nick Marvel' s Kampf mit der Bestie

Nick Marvel' s Kampf mit der Bestie 


Die Phantasie braucht durchaus nicht stets zu Magie und Okkultismus hinüber zu wandern, wie es heute leider so oft und besonders bei der Kinder- und Jugendlektüre der Fall ist. Die Phantasie braucht auch keine Flucht aus einer angeblich harten und "unterträglichen" Wirklichkeit zu sein. Vielmehr kann die Phantasie den Anstoß geben für Entdeckungen, Einsichten und Erfahrungen in einem gesunden, unverkrampften und schönen Lebensraum.

Nick Vervelidis, ein normaler Junge der heutigen Zeit, erlebt Wirklichkeit, Abenteuer und Wunder des Daseins. Optimismus und Zuversicht in seine Entwicklung, die in der Vorsorge Gottes, der Liebe seiner Familie und in seiner eigenen Anstrengung gegründet sind, erfüllen jeden Moment des Lebens. Das wahre Abenteuer!

(Zentrale Verteilung Christlich Orthodoxer Wohltätigkwitsverein der Freunde des Heiligen Klosters Pantokrator, Melissochori "Der Heilige Gregorios Palamas", http://www.greekorthodoxbooks.com)

Verteilung in Deutschland: Edition Hagia Sophia:  http://edition-hagia-sophia.de/

 

Mittwoch, 5. Februar 2014

Rundbrief der Edition Hagia Sophia zu den neuen Büchern

Verehrte Väter, Brüder und Schwestern in Christo!

der erste Leserbrief im neuen Jahr möchte Sie darüber informieren, dass sich das bereits angekündigte Buch Kommentar zur Apokalypse des Johannes, der für die Orthodoxie wohl wichtigsten Exegese über die Offenbarung, sich nun im Druck befindet. Bis dahin war es ein langer Weg: Übersetzt aus dem Altgriechischen von Eugen Häcki und bearbeitet von Mönch Georgios auf dem Berg Athos, freuen wir uns mit Ihnen auf diese Veröffentlichung. Nutzen Sie die Möglichkeit und bestellen Sie das Buch bis zum 16. Feburar versandkostenfrei vor! 


Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie an dieser Stelle noch auf das umfassende und herausragende Buch über die neue „Sexuelle Revolution“, aus der Feder der bekannten christlichen Publizistin Gabriele Kuby hinweisen. Das Schlüsselwort dieser Revolution lautet „Gender Mainstream“. Doch was bedeutet dieses Wort? 

„Ein Gespenst geht um in der Welt, und dieses Gespenst heißt „Gender“. Kaum jemand kennt seinen Namen, obwohl es überaus mächtig ist und sein Gespinst über alles geworfen hat, was von den internationalen und staatlichen Institutionen beeinflusst wird. Dieses Gespenst ist im Begriff, einen neuen Menschen zu schaffen, zu dessen Freiheit es gehören soll, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung zu wählen, das heißt, willkürlich zu entscheiden, ob er oder sie Mann oder Frau sein will, heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell oder transsexuell (GLBT).  Diese Auffassung von Freiheit und Sexualität soll nach dem Willen der UN, der EU und der Deutschen Bundesregierung den Kindern von der Kinderkrippe an eingeprägt werden.“ (Gabriele Kuby)

  

Die globale sexuelle Revolution - Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
  • Geb. m. Schutzumschlag
  • 456 Seiten
  • 19,95 Euro

Auf dem Weg zum neuen Gendermenschen
Zum Verteilen! Dieses kleine preisgünstige 64-seitige Büchlein eignet sich hervorragend zum Verschenken als Denkanstoß für Bekannte, Freunde, Nachbarn, Lehrer etc., überall dort wo Aufklärungsbedarf herrscht.
http://edition-hagia-sophia.de/


Desweiteren möchten wir Sie noch darüber in Kenntnis setzen, dass unser neues Buch Hellas heilige Frauen von Alexia Ghika-Kiriazi, doch umfangreicher geworden ist, als wir zunächst annahmen. Statt den geplanten 240 Seiten, wird das Buch 282 Seiten haben, auf denen Betrachtungen von 37 heiligen Märtyrerinnen den Lesern kenntnisreich und fesselnd zugleich, bekannt gemacht werden.
Am Beispiel vonn 37 heiligen Frauen, von den Märtyrinnen der ersten Christenverfolgungen, über die Seligen der byzantinischen Epoche bis zu den Neumärtyrinnen, stellt uns die Autorin die heiligen Töchter Hellas vor. Heilige Frauen, die uns wahrlich auch heute als vortreffliche Beispiele dienen können. 
Zu jeder der 37 Heiligen hat die Autorin Alexia Ghika-Kiriazi, jeweils eine Zeichnung im Ikonenstil angefertigt.
Wir befinden uns in der letzten Phase der Korrektur, vor Drucklegung. Nutzen Sie jetzt noch die Gelegenheit das Buch versandkostenfrei zum Subskriptionspreis vorzubestellen. Nach dem Erscheinen liegt der Preis des Buches bei 19,95 Euro. 

282 S.
Broschur
18,50 Euro. 

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren in Arbeit befindlichen Bücher und nutzen Sie die Möglichkeit der versandkostenfreien Vorbestellung. Durch Ihre Vorbestellungen, helfen Sie uns massgeblich bei der Publikation orthodoxer Literatur!

Falls Sie Probleme bei der Bestellung haben sollten, da wir in sehr unregelmäßigen Abständen Probleme mit unserem Webshop beobachtet haben, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Bestellungen auch an kontakt@edition-hagia-sophia.de zu richten. Auch bitten wir Sie, uns bei Änderung Ihrer Anschrift Ihre neue Postadresse mitzuteilen, da leider regelmäßig zahlreiche Prospekte unter dem Hinweis „Unbekannt verzogen!“ zurückkommen.

Mit herzlichen Grüßen

In Christo

Katharina und Gregor Fernbach

EDITION HAGIA SOPHIA
Inhaber: Gregor Fernbach
Aerbeckerstr. 8
D-47669 Wachtendonk

Donnerstag, 23. Januar 2014

Buchempfehlung: Orthodoxes Christentum und Islam



Der zweite Band der Buchreihe „Aus orthodoxer Sicht“ gilt dem Islam, einer Religion, die heute auch in Deutschland Bedeutung gewinnt. Ihre Kritik an der liberalen Kultur der säkularisierten Moderne teilen auch wir Orthodoxen. Wie Muslime gelten auch wir der „aufgeklärten“ Leitkultur als „Fundamentalisten“. Verbindet uns die geteilte Ablehnung dieser Leitkultur? Moderne Theologen behaupten einen „gemeinsamen abrahamitischen Ursprung“ für Islam, Judentum und Christentum. Sie beziehen alle drei Religionen auf den einen Gott, der nur auf verschiedene Weise verehrt wird. Sie verweisen auf die muslimische Hochschätzung von Jesus und Maria, Seiner Mutter. Dabei ist allerdings von der Heiligen Dreiheit, von Christus als Messias und von der Gottesgebärerin nicht mehr die Rede. Wie also steht es mit unserer „Gemeinsamkeit“? Orthodoxe Geistliche und Theologen sowie Philosophen gehen diesen und anderen wichtigen Fragen unseres Zusammenlebens auf den Grund.

Alexandros Kariotoglou, der Herausgeber hat Theologie und Religionsgeschichte an der Universität Athen studiert und ist international durch seine Veröffentlichungen zum Islam bekannt. Autoren sind: H.Tristram Engelhardt jr., Emil Jurcan, Cornelia Hayes, Diakon Georgij Maximov, Sergey Hudiev und Peter Trappe.


Hg. Dr. Alexander Kariotoglou
240 Seiten
Broschur

http://edition-hagia-sophia.de/de/Der-Islam-als-Herausforderung-fuer-die-christliche-Orthodoxie-